black & white outfit


Hallo ihr Lieben!  Wie der Titel des Posts schon verrät, möchte ich euch heute mal wieder ein Outfit zeigen. Man könnte es wahrscheinlich als meinen go-to-Look diesen Herbst bezeichnen - die Kombination aus schwarz und weiß oder auch grau  war definitiv meine liebste in den vergangenen Monaten. Die schwarze Hose hätte ich am liebsten jeden Tag getragen, mit ihr sieht jedes Outfit irgendwie gleich viel stylischer aus. Das liegt wahrscheinlich vor allem an den Löchern, die ich übrigens selbst hereingeschnitten habe. Falls ihr eine alte Jeans habt, die ihr nicht mehr so gern tragt, versucht das doch auch mal - in meinem Fall war es ein voller Erfolg und hat die schwarze Jeans auf jeden Fall davor bewahrt, bald aussortiert zu werden. Das Shooten dieses Outfits war übrigens auch eine echt amüsante Aktion. Als Blogger in einem 350-Seelen-Dorf hat man es halt nicht leicht. Hat man endlich mal eine halbwegs geeignete Location gefunden, liegt diese natürlich mitten im Dorf. Und da es ein sonniger Tag ist, sitzen natürlich alle Menschen, die im Umkreis wohnen, draußen in ihrem Garten und genien den ruhigen Sonntag. Und dann kreuzen plötzlich zwei Verrückte mit einer Kamera auf und beginnen, vor dem alten, leerstehenden Haus etliche Fotos zu machen. Glaubt mir, die unverständlichen, fragenden Blicke hatte ich an diesem Tag auf jeden Fall auf meiner Seite. Aber was soll's - dafür kann ich euch heute nun dieses Outfit präsentieren.













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Outfit details: 

Lederjacke & Jeans: H&M
T-Shirt & Schuhe: Zara
Bluse: Primark 
Kette & Tasche: Stradivarius


Fall & Winter Shopping Picks


Hallo ihr Lieben! Wie beginnt man einen Blogpost nach dem, was am Freitag in Paris passiert ist? Schreibt man seinen Blog einfach normal weiter, ohne auf darauf einzugehen, was aktuell in der Welt los ist? Muss man überhaupt im Internet darüber schreiben? Ich muss gestehen, dass mir zwar, wie sicher so ziemlich jedem, viele Gedanken im Kopf herumschwirren, doch ich glaube nicht, dass ich das hier in konkrete Worte fassen könnte. Darin bin ich nicht gut und ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Trotzdem kann ich nicht einfach so anfangen, euch meine Herbstfavoriten aus den verschiedensten Onlineshops zeigen, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Vielleicht schaut ihr einfach mal bei Xenia oder Yasmin vorbei, sie haben beide wirklich gute Texte verfasst, die es sich durchzulesen lohnt.
Fest steht: es geht immer irgendwie weiter. Ich habe diesen Post schon länger in Planung und bin froh, jetzt endlich mal eine freie Minute gefunden zu haben, um ihn fertigzustellen und zu veröffentlichen. Wie eben schon erwähnt, habe ich euch ein paar schöne Teile aus meinen liebsten Onlineshops zusammen gesucht, die ich gern alle sofort in meinem Kleiderschrank hätte. Ich habe versucht, aus jeder Kategorie mindestens eine Sache einzubinden, sodass aus diesen Sachen mindestens eins, wenn nicht sogar viele verschiedene Outfits entstehen könnten.



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Ich hoffe, euch hat meine kleine Inspiration gefallen, vielleicht wandert ja das ein oder andere Teil in eure Einkaufstasche. Die Nr. 1 hat es übrigens in meinen geschafft - ihr werdet diesen tollen Mantel sicher bald auch auch in einem Outfit sehen!   
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche, bis bald!

are we all fake?! / frankfurt outfit

















Ihr Lieben! Bevor ich euch wie versprochen weitere Bilder des Outfits zeige, welches ich in Frankfurt getragen habe, will ich erstmal ein etwas ernsteres Thema ansprechen. Normalerweise geht es hier auf dem Blog selten um meine persönliche Meinung zu bestimmten Themen, da ich es einfach nicht für nötig empfinde, zu allen möglichen Krisen und Skandalen hier im Internet Stellung zu beziehen. Doch heute muss ich es einfach tun. Die meisten von euch werden jetzt wahrscheinlich schon denken können, worum es geht, oder? Diese Woche wurde uns allen von der 18-jährigen Essena O'Neill plötzlich die ultimative Wahrheit offenbart: Social Media ist nicht das reale Leben! Das ist alles bloß fake! Oh mein Gott, was für unglaubliche Neuigkeiten. Traurig, dass sie das erst jetzt herausgefunden hat. Ich habe jetzt nicht vor, ihre "Offenbarung" oder wie man es nennen möchte, hier komplett schlecht zu reden. Doch wer hören möchte, wie Recht sie doch hat und wie schlimm z.B. Instagram ist, der sollte  vielleicht lieber schnell weiterscrollen und sich nur die Outfitbilder ansehen. Denn einige ihrer angesprochenen Punkte und vor allem auch einige Reaktionen anderer darauf regen mich einfach unglaublich auf. Wenn ich nämlich diese ganzen Kommentare und Reaktionen á la "Diese ganzen Instagirls sind doch alle sooo fake", "endlich war mal eine so mutig, das zuzugeben" lese oder sehe, wie einige meinen, jetzt nur noch ungeschminkte, unbearbeitete Bilder hochladen zu müssen, um zu zeigen, wie unglaublich authentisch sie doch sind, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.. vielleicht steigere ich mich da jetzt ein wenig zu sehr hinein, das mache ich nämlich ziemlich gern, aber es regt mich einfach auf.

Mir tut es ja mir fast schon ein bisschen leid für sie, dass sie scheinbar so gefangen in diesem ganzen Social-Media-Ding war und auch ihr Alltag sich nur noch um Likes, Follower etc. gedreht hat, denn genau das ist das Gefährliche an Instagram bzw. anderen sozialen Medien. Man darf einfach nicht die Kontrolle verlieren, dieses ganze Ding darf nicht Überhand nehmen. Und genau da beginnt auch meine Kritik: nur weil es ihr so erging, sie ständig das dringende Bedürfnis nach Anerkennung fühlte und einfach nicht mehr glücklich mit ihrem Leben als "Instagram-Model" war, lässt sich das noch lange nicht auf alle anderen adaptieren. Nicht jeder vergisst durch Social Media sein richtiges Leben, nicht jeder findet keine Zeit mehr für Freunde und Familie, weil er dauerhaft damit beschäftigt ist, das perfekte Instagram-Bild zu schießen. Klar investieren wir Blogger viel Zeit in unsere Fotos, und auch mir persönlich ist ein schöner, stimmiger Instagramfeed wichtig. Ich für meinen Teil kann jedoch mit voller Sicherheit sagen, dass mir das Ganze einfach Spaß macht. Ich mag es einfach, zu fotografieren, meine Outfits für euch festzuhalten und eventuell den einen oder anderen damit zu inspierieren. Logischerweise dauert es, wenn man einen gewissen Anspruch an die Qualität der Fotos hat, schon einmal etwas länger, und kostet manchmal auch Nerven, bis man ein paar gute Bilder zusammen hat, doch letzendlich mache ich es trotzdem gern. Und logischerweise postet man dann nicht die hässlichsten Bilder von sich, sondern eben die, mit denen man am zufriedensten ist. Auf Instagram oder den Blog schaffen es nur die Bilder, bei denen ich mich in dem Moment, in dem ich sie mit der Welt teile, dabei auch wohl fühle. Warum sollte ich Menschen im Internet, die im Grunde genommen eigentlich nur Fremde sind, mein ungeschminktes, gerrötetes Gesicht präsentieren, wenn ich dies zum Beispiel auch in der Schule nicht tun würde? Nur weil ich dann auch diese tollen Kommentare erhalte, wie authentisch ich doch bin? Für mich liegt wahre Authentizität einfach darin, das zu tun, was einem gefällt, womit man glücklich ist und sich wohlfühlt. 

Ich habe es in meinem Post '6 of my favorite Instagramers' schon einmal gesagt: Für mich ist Instagram einfach eine App der schönen Dinge und der fast grenzenlosen Inspiration geworden. Ich hole mir dort gern Inspirationen, indem ich mir schön angerichtete Frühstücksteller, symmetrisch aufgereihte Beautyprodukte oder Urlaubsbilder vor traumhaften Kulissen ansehe. Den Gedanken "Wow, das will ich auch" sehe ich mittlerweile jedoch eher als Motivation, es ist nichts, was mich runterzieht. Denn ich weiß ganz sicher: auch all diese scheinbar perfekten Instagramerinnen haben nicht das perfekte Leben. Niemand hat es. Wenn man sich dessen bewusst ist und sich selbst Grenzen setzen kann, spricht meiner Meinung nach nichts gegen das Nutzen von Apps wie Instagram. Ich schaffe es trotz Instagram etc., Zeit für die Menschen zu schaffen, die mir am Herzen liegen, dabei die Instagram/Blogger-Welt links liegen zu lassen und einfach die Momente mit ihnen zu genießen. Denn es ist allein meine Entscheidung, wie viel Zeit ich wofür aufwende und wie ich meine Prioritäten setze. 

Wer bis hier hin gelesen hat, kann mir ja gern mal seine Meinung zu der ganzen Sache in die Kommentare schreiben. Jetzt aber zu meinem Outfit:


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Outfit details:


Schal: Monki
Jeans & Schuhe: Zara
Cardigan: Mango
Lederjacke: H&M
Tasche: Primark 


Das war es nun mit dem heutigen, etwas längeren Post. Ich würde mich wie gesagt, freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu dieser ganzen Social-Media-Sache da lasst oder mir einfach nur sagt, wie euch mein Outfit gefällt.
Bis bald!